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In 14 Minuten zum Star

April 25, 2018

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  • by Felix Murbach

In der weltbesten Eishockey Liga NHL gibt es eine einzigartige Regel.

Jeder Eishockey Club hat sicherzustellen, dass während eines Heimspiels ein Notfall-Torhüter, also ein «Emergency Goalie» zugegen ist. Der im richtigen Leben als Buchhalter arbeitende Scott Foster wurde am Abend des 29. März 2018 tatsächlich einberufen. Wenige Stunden zuvor noch im Büro, ehe er einen Amateur-Try-out-Vertrag unterschrieb und das Spiel gegen Winnipeg Jets von der Spielerbank aus verfolgte.

 

Dabei ist zu erwähnen, dass NHL-Notfall-Torhüter Zuschauer mit Eishockey-Erfahrung sind. Wenn sich bei einem Klub gleich beide Torhüter während eines Spiels verletzen, springt der anwesende «Emergency Goalie» ein. Nach dem Spiel geht der Notfall-Torhüter wieder seiner eigentlichen Arbeit nach.

 

Eine schöne Geschichte, wie sie nur der Sport schreiben kann, nicht wahr? Nur der Sport? Der Gedanke liegt nahe, diesen Ansatz eines Emergency-Mitarbeiters auch in Unternehmen anzuwenden. Ich kann mir denken, was Sie nun sagen: „Wir haben doch eine Stellvertretungs-Regelung und benötigen das nicht“. Sie haben recht, doch der Emergency-Mitarbeiter ist ja der eigentliche Stellvertreter des Stellvertreters. Und dieser arbeitet nicht täglich im benötigten Unternehmens-Bereich, eben wie Scott Foster.

 

Der heutige Finertipp: Als Idee für innovative Unternehmen ist zu überlegen, dass diese den gewillten und fähigen «Emergency Employees» beispielsweise eine Schulung zum abteilungsübergreifenden Einsatz anbietet. Dies erhöht die Motivation, der “Springer” erhält zudem Einblicke in andere Abläufe, Strukturen oder Abteilungen und gibt der Belegschaft die Sicherheit, dass ein Back-Up-Mitarbeiter – falls notwendig – einsetzbar wäre. Übrigens, der frühere College-Keeper blieb zwölf Jahre nach seinem letzten erstzunehmenden Spiel bei sieben Schüssen auf sein Gehäuse ohne Gegentor und war der frenetisch gefeierte Held der Chicago Black Hawks vor 21‘839 begeisterten Zuschauern.

 

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in diesem Fingertipp die männliche Sprachform verwendet.

 

PS – Mehr dazu erfahren Sie ausführlich im aktuellen Marketing Workbook “Mittelmass ist nicht mein Ding“.

 

 

Fordern Sie ein unverschämtes Gespräch an und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
Email felix.murbach@murba.ch, Fon +41 52 670 18 21. Wir freuen uns auf Sie

 

 

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